Wuaschd AnkünderMit WUASCHD entführt Euch die Schmähfabrik an einen Ort, der wienerischer gar nicht sein könnte. An den Reibungspunkt, den Schmelztigel der Wiener Gesellschaft. Zur Wiege des Wiener Schmähs: An Ernstls Wiener Würschtelstand.

Bei Ernstl treffen die Schulkinder Tina und Sandy auf das Strichkatzerl Jaqueline. Bruno der Kieberer trifft auf Magister Gustl, den Lobbyisten. Die Frau Direktor begegnet Ferdl, dem alten Strizzi. Alle haben Respekt vor Juraj, dem Paten der Wiener Unterwelt. Seine eiserne Hand kann jeden treffen und seine Macht ist allgegenwärtig.

Nur Reini der Sandler stört: Er stinkt, raunzt und ist immer da, wo keiner ihn braucht. Aber von seinem Bankl aus beobachtet er alles und jeden. Er weiß mehr, als alle glauben.

Magister Gustl will mit Ernstls Vermittlung und Jurajs Hilfe einen Deal einfädeln, der den Protagonisten am Würschtlstand den Atem stocken lässt. Gier, Korruption und Niedertracht erschüttern das Goldene Wienerherz. Und bringen die Grenzen Österreichs zum Wackeln. Könnt‘ denn nicht wenigstens am Würschtelstand die Welt noch in Ordnung sein?

Wia ma’s gmåcht håm

Axel Spörl und Gerhard Kwasnitzka haben hunderte Notenblätter mit ihrem Senf bekleckert und die WUASCHD harmonisch gegrillt. Neben dem Komponistenduo hat an der Geschichte der WUASCHD, welche nach der Idee von Axel Spörl entstanden ist, auch die künstlerische Leitung der Schmähfabrik geschrieben, Leni Lust. Sie hat mit ihrem Qualitätsregime die Arbeit nicht leichter – aber das Ergebnis noch besser gemacht.

Auf der Bühne spielen und singen drei Generationen von 11 bis 65 Jahren. Die Schmähfabrik. Ein unverwechselbarer Haufen mit unterschiedlichsten Biografien und einer gemeinsamen Leidenschaft: Austro-Rock, Musik und Kabarett.

Wea wås gmåcht hod

  • Für Komposition und Liedtext sind Axel Spörl und Gerhard Kwasnitzka verantwortlich.
  • Das Buch von WUASCHD haben gleich drei Autoren durchgewurstet: Vornehmlich Axel Spörl, der die zündende Idee durch den Fleischwolf gedreht, Gerhard Kwasnitzka, der das Faschierte mit seinem berüchtigten Schmäh gewürzt, und Leni Lust, die alles in die Därme gestopft, sprich in die WUASCHD-Form gepresst hat.
  • Die künstlerische Leitung, den musikalischen Feinschliff und die Regie hat Leni Lust über. Sie kümmert sich auch um das äußere Erscheinungsbild der Schmähfabrik, sprich die Grafik, die Webseite, das Layout des UNGUSTL (Was um Himmels Willen ist der UNGUSTL?), Pressetexte und Fotobearbeitung.
  • Bühnenbau handhabt Armin Baumgartner.
  • Kostüme und Requisiten betreut Barbara Lehner.
  • Marion Spörl läßt die Spieler zu ihren Choreografien tanzen. Und hat auch sonst immer ein scharfes Auge und eine gute Idee im Talon. Auf ihrem Mist ist auch die Wurst auf dem WUASCHD-Plakat gewachsen, und wer sich fragt, ob der Fünfhunderter echt ist, ja, das ist er, die Nationalbank selbst hat der Schmähfabrik die Erlaubnis für dessen Verunstaltung – es war schon ein lediertes Scheinchen – gegeben.

Die Füm